MKN Küchenschnack
Ihr erhaltet einen direkten Blick in die Welt der Profiküche im Podcast "MKN Küchenschnack"
Mit einem Augenzwinkern und einer Prise Humor präsentiert euch Tom nicht nur neue revolutionäre Food-Konzepte, sondern tauchen auch tief in den Alltag und Hintergrund der Profi Küchenhelden ein.
Aber das ist noch längst nicht alles! Ihr dürft euch auf packende Geschichten und spannende Interviews mit coolen Kochgrößen der Branche freuen. Lasst euch von ihren kulinarischen Abenteuern inspirieren und holt euch wertvolle Geheimtipps direkt aus der Meisterküche.
"MKN Küchenschnack" ist der Podcast, der euer Küchenherz höherschlagen lässt. Modern, cool und vollgepackt mit Insiderwissen – ein absolutes Muss für alle Feinschmecker, Kochbegeisterten und Gastronomieprofis da draußen.
Schnallt euch an und genießt die Show!
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MKN Küchenschnack
#170 Christina Becher - Löffel 🥄, Licht 💡, Bauchgefühl & 👨🍳 Chefkoch.de
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Gelernte Köchin, kreative Macherin und jemand, der seinen ganz eigenen Weg gegangen ist.
In dieser Folge spricht Tom mit Christina Becher über das, was viele in der Branche kennen – aber nur wenige laut aussprechen:
Zweifel, Umwege und die Frage, ob der klassische Küchenweg wirklich der einzige ist.
👉 Wie fühlt es sich an, die Gastronomie erstmal hinter sich zu lassen?
👉 Was bringt einen wieder zurück zur Leidenschaft Kochen?
👉 Und welche Möglichkeiten gibt es heute überhaupt noch – jenseits von à la carte und Schichtdienst?
Christina erzählt offen von ihrem Weg:
vom Start in der Küche, über den bewussten Ausstieg bis hin zu einem Neustart, der anders ist – freier, kreativer und selbst bestimmter.
Heute arbeitet Sie bei chefkoch.de als Content Creatorin & Producerin
Dabei geht es auch um ein Thema, das viel zu selten besprochen wird:
Frauen in der Branche.
Über Mut, Sichtbarkeit und warum man sich manchmal einfach trauen muss, neue Wege zu gehen.
💬 Eine ehrliche Folge über Entscheidungen, Bauchgefühl und die Erkenntnis, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt.
🎧 Jetzt reinhören – für alle, die ihren eigenen Weg in der Gastronomie suchen.
Intro & Ankommen – Wer ist Tina Becher?
TomUnd heute im MKN Küchenschnack, die Christina Becher aus Wesseling bei Köln.
ChristinaIch freue mich so, also so ein buntes Leben an Projekten habe ich. Und wenn ich mal ins Gras beißte, also kurz vorher, wenn ich dann meinen Enkelchen davon erzähle, was die Oma so gemacht hat, ich glaube, ich brauch nochmal ein Leben und das dann zu erzählen alles, weil das einfach so schön bunt war. Und dann sagt mein Bauch mir tatsächlich, das ist jetzt geil. And my Bauch war immer der Richter, sozusagen. Der hat mich komplett immer gelenkt. Und wenn das Bauchgefühl nicht stimmte, dann habe ich es auch belassen. Korrigiere ganz viel, ich muss auch mal Sachen ausdrucken. Also so ein Rezept digital, das kann ich einfach noch nicht. Aber wirklich, ich kann es einfach nicht. Also das ist einfach so geil, was dir so eine Kochlehre gibt. Ich bin so ordentlich einfach und so nicht überpingelig, aber ich bin einfach so. Ich mag when auf meinem Desktop. Du siehst zum Beispiel in meinem Desktop, wie geht's Tinas Hirn? Wenn da zu viele Dateien da rumfliegen, wenn was nicht geordnet ist, dann finde ich mich auch gerade in der Phase. Das stört mich ohne Ende. Dann gibt es aber immer wieder wie so einen Reset-Knopf und dann wird alles geordnet. And jetzt ist wieder alles gut. Auch mein Studio. Hier ist der MKN Küchenschmack. Taucht ein in die Welt der Profiküchen. Tom.
TomChristina oder Tina? Was machen wir jetzt hier?
ChristinaOh, that is wirklich eine schwierige Frage.
TomTina. Tina? Du hast mir ja auch auf die E-Mail geantwortet.
ChristinaJa, ja.
TomAber wir haben ja schon auch schon vorher ein bisschen geschnackt. Das stimmt. Ich will das Thema Frau nicht übertreiben. Aber ich freue mich sehr, dass ich endlich mal wieder eine Dame im Küchen schnacken kann. Finde ich auch gut. Findest du auch gut? Ja, finde ich super. Das ist schön. Christina, atzähl mal. Tina, jetzt muss ich dir sagen, das fällt mal selber aus. Aber ist gar nicht schlimm. Vielleicht mische ich das heute nicht. Ja, mische ich das. Aber hau mal raus. Wo kommst du her? Warum? Wir spoilern das mal, treffen wir uns mitten in München. Wie, was, wo, warum?
ChristinaJa, ich bin aus Wesslingen hier angereist, hast du ja eben schon gesagt. Und bin jetzt in München, weil ich morgen die Social Media Moderation für Koch des Jahres mache.
TomOkay.
ChristinaGroßes Event, wo ganz viele Kandidaten um den Titel kämpfen.
TomUnd du kannst heute ausnahmsweise mal die Deutsche Bahn loben.
ChristinaVoll. Also das ging in Einbruch. 16.30 Uhr sollte ich hier sein und du warst am Bahnsteig.
TomUnd gib mal noch ganz kurz Koch des Jahres einen kleinen Einblick. Du machst die Social Media Moderation. Wo findet die statt? Für diejenigen, die das nicht wissen, lass mal zwei, drei Spoiler raus, was da morgen passiert.
Vom klassischen Küchenweg zur Content Creatorin
ChristinaOkay, also morgen ist der 26.04. und da sind 16 Kandidaten, die in der Allianz Arena kochen, um den Titel und den Einzug ins Finale für Koch des Jahres. Und also es ist Adrenalin pur und Anspannung pur und extrem lecker, das darf ich nicht vergessen. Und ich darf den Instagram-Account von Koch des Jahres dann übernehmen. Also wird man mich morgen eigentlich ganz falsch sehen, quatschen hören und ich begleite durch den ganzen Tag.
TomDas Coole ist natürlich, da die Folge später auskommt, als wieder Koch des Jahres ist, können die Leute deine Arbeit auch anschauen.
ChristinaJa, das stimmt. Also ich gehe stark davon aus, dass das in Highlights dann abgespeichert wird.
TomJa, genau. Also da freuen wir uns drauf. Das Schöne ist, wir gewöhnen uns gerade ein bisschen aneinander. Denn wir sehen uns morgen gleich nochmal.
ChristinaJa, das stimmt. Finde ich cool.
TomUnd bevor wir einsteigen, habe ich noch eine weitere Frage, um das alles mal ein bisschen einzuordnen. Was hörst du denn am liebsten? Bist du Köchin, Betriebswirtin, Content Creator, Bloggerin? Wo fühlst du dich am meisten zu Hause?
ChristinaOh, das ist wirklich total schwierig. Also ich stelle mich gerne vor mit, ich bin Christina Becher, ich bin gelernte Köchin, weil das ist so die Basis einfach. Und dadurch, dass der Kochberuf schon so ein mega kreativer Beruf ist, kommt das andere halt auch dazu. Aber ich habe letztens mit ein paar Leuten darüber gesprochen. Handwerkerin, vielleicht ist das ein guter Überbegriff. Was hältst du davon?
TomHalte ich sehr viel davon. Ich selber glaube, dass der Koch tatsächlich ein Handwerker ist, obwohl er diesen kaufmännischen Hintergrund hat. Aber ich würde es eigentlich besser finden, wenn der Koch ein Handwerker ist. Handwerker hat Zukunft.
ChristinaJa, das ist, du machst das mit deinen Händen, bist kreativ. Also ich finde das einfach, das umfasst das eigentlich alles komplett. Aber wie gesagt, bei der Vorstellung würde ich sagen, ich bin gelernte Köche. Dann wissen sie, ah, so einer. Okay.
TomDas ist schön, das ist schön. Wir beide müssen ja noch eine Sache auch nochmal sagen, warum sitzen wir hier, unabhängig davon, dass wir beide Kurt Copain ehren, wenn ich das durch mich erzähle. Aber wir haben, und wir wurden vorgestellt einander. Und das war dieses Jahr in Stuttgart auf der Messe. Deshalb möchte ich auch mal ein ganz großes Danke und einen lieben Gruß an den Markus sagen, einer unserer Köche im MK-NT-Team, der Markus Bongert, der hat uns in Stuttgart zusammengebracht, der hat uns vorgestellt mit den Worten, die könnte zu dir passen. So einfach war das, ne? Das lasse jetzt mal nicht deinen Mann hören. Es war rein beruflich gedacht. Und irgendwie hat er auch recht gehabt. Wir haben uns dann ja in Hamburg nochmal getroffen, ist aber nochmal überweg gelaufen. Genau. Und dann haben wir das Thema festgemacht und umso schöner, dass du dir die Mühe gemacht hast, jetzt hierher zu kommen. Ich muss jetzt trotzdem nochmal diesen Schlupfwinkel aufmachen. Wieso habe ich so wenig Frauen im Podcast?
ChristinaVielleicht, vielleicht tatsächlich die Angst nehmen. Also ich habe jetzt keine Angst vor dir und ich weiß, wenn ich irgendwas Schlimmes dir sagen würde, würdest du das definitiv rausschneiden? Definitiv. Ja, genau, das war ja die Abmachung. Nicht. Aber ja, es ist. Warum gehen die nicht? Vielleicht doch manchmal ein bisschen schüchtern oder so. Weil über den Tellerrand schauen, das ist ja auch nicht jedermanns Sache. Und ich bin jetzt auch ein bisschen nervös. Und auch auf morgen und auch sonst die Sachen, die ich mache. Ich habe dann trotzdem so schon eine gewisse Art von Respekt dazu. Aber ich weiß ganz genau, dass so ähnlich wie bei dir mit dem Sport. Du am Anfang sagst du so, warum tue ich mir das an? Und dann auf einmal ist es, wenn du es geschafft hast, boah, geil. Und so glaube ich, müssen sich vielleicht manchmal sich die Frauen ein bisschen mehr hinschubsen. Einfach über den Tellerrand einfach mal ausprobieren. Aber ich kriege das jetzt nicht so mit von wegen, dass es weniger Frauen sind. Denn ich glaube auch, bei Männern ist eigentlich genau das Gleiche. Nur vielleicht sind die man schon was mutiger.
TomWir haben natürlich auch weniger Frauen in der Branche, kommt auch noch mit dazu. Aber deshalb machen wir heute einen schönen Mädels-Podcast.
ChristinaAha, wir zwei, ja genau.
TomDu machst Mädels-Podcast, nur versuch ein bisschen durchzumodellieren. Aber es ist ja so, für diejenigen, die dich jetzt auf YouTube sehen oder die dein Intro-Bild gesehen haben, da sagen die, oh, die ist mir vielleicht schon mal untergekommen. So ging es mir ja auch. Wir sind die Tattoos ein bisschen so, ne? Der Arm ist tätowiert und das ist ja so dieser Hook gewesen. Ah ja, die habe ich schon mal irgendwo gesehen.
ChristinaHabe ich auch tatsächlich nur für Social Media gemacht lassen.
TomEcht jetzt? Nein.
ChristinaStell mal vor.
– wie alles angefangen hat
TomAber es ist so, es hat sich im Küchenschnack ein bisschen eingebürgert, dass ich die Vita so ein bisschen vorstelle und du das dann nochmal ein bisschen rund machen kannst. Also, man findet dich in einigen TV-Formaten. WDR einfach und köstlich, sat 1 Frühstück Fernsehen, hoffentlich schmeckt's, ganz, ganz viele Instagram- und YouTube-Videos. Aber der ganze Ursprung hat mal angefangen im Seehotel Maria Lecht.
ChristinaOh, du hast deine Hausaufgaben gut gemacht.
TomDanach ging es als Hotelfachfrau in den Sportingclub am Wiesensee. Dann hast du dich Betriebswürdig gemacht, habe ich ja vorhin gesagt, Livka in Dortmund. Und dann gab es einen Preg, den ich sogar ein bisschen nachvollziehen kann, werden wir gleich nochmal darüber reden. Du bist raus aus der Branche gegangen, du bist Verkaufsrepräsentantin gewesen für ein Tagungshaus, du warst dann. Ja, Tom. Ja, was hab ich? Du warst Assistentin für eine Geschäftsteilung für einen Büroausstatter. Also that had gar nichts mehr mit Kochen zu tun. Dann kam irgendwann der Klapperstorch angeklopft. Und der kam vorbeigeflogen. Der kam vorbeigeflogen und das ist auch gut anders. Und dann hast du dich in 2017 durchaus stark with the theme graphic design, social media beschäftigt and hast, oh, this kochen is ja doch irgendwas. Hast du natürlich auch for deine Doctor gekocht anders over Foodblocks with the name Farbbechers. Farbechers Cuisine, yeah. Fartbechers selbständig gemacht and hast in year 25 heutige Marke, die ich übrigens sehr cool finde und wiedererkennungswerk hat, der heißt, oder die heißt Löffel und Licht. Und du machst Content und da gibt es eine Sache, sobald du ein Rezept suchst, oder ich mache dir das an einem Beispiel, ich hab dir gesagt, ich bin heute früh eine große runde Fahrrad gefahren und dann sagt der eine, was machst du heute noch? Ich sage, ich nehme einen Podcast auf. Und dann sagt er, und der komplett raus aus der Brauch, mit wem, ich sage, die arbeitet für Chefkoch.de. Und das kenne ich. Ja, ja, das stimmt. Das kenne ich. Also du machst für Chefkoch Content, äh, für Chef doch Chefkoch.de Content im Social Media und das ist so ein bisschen dieser Überblick von allem. Gibt es da noch was wichtig, was ich vergessen habe oder was du noch persönlich hinzufügen möchtest?
ChristinaIch würde vielleicht einordnen. Also ich arbeite 30 Stunden bei Chefkoch.de, da mache ich halt Content und ich bin da Content Creator und Producerin nennt sich das. Und ja, sozusagen der Rest, ich weiß gar nicht, wie viele Stunden das dann sind, ist dann meine Selbstständigkeit. Also ich bin immer in Festanstellung und habe auch die Selbstständigkeit gemacht. Also seitdem ich mich selbstständig gemacht habe, bin ich aber auch immer noch im festen Job. Also ich habe das immer noch zusätzlich gemacht.
TomOkay, meine Mama ist irgendwas in die 70 Jahre. Die versteht das nicht. Versuch der das mal zu erklären, was du jetzt konkret machst. Okay, auf Chefkoch bezogen. Auf Chefkoch und auch nach deinen 30 Stunden, was ja wahrscheinlich nochmal 30 Stunden sind. Versuch das mal zu erklären, wie das Geschäftsmodell funktioniert, was du am Ende rausbringst oder was du den Leuten zeigst, mitbringst.
ChristinaOkay, also bei Chefkoch ist das relativ klar. Also ich setze Markenanfragen um. Jemand möchte zum Beispiel das Produkt bei uns auf der Seite platzieren, mit einem Rezept. Ich bin die, die sich dann ein Rezept ausdenkt, das sozusagen nicht direkt dem Kunden vorstellt, weil da sind ja noch ein paar Leute dazwischen, letztendlich Fotos macht, das Rezept beibringt, die Ideen dazu gibt und dann wird das umgesetzt. Oder man sieht mich halt in einem Video, wo ich Rezepte koche. Oder ich begleite Kochkurse und produziere vor, damit die Kochkurse schneller umgesetzt werden können.
TomUnd da zahlt der Chefkoch.de ein Gehalt, ganz offenbar. Ja, ganz genau. Das ist der Job. Das ist der Job. Am allerbesten lohnt sich das, wenn dann ein Gericht sehr häufig geklickt wird.
ChristinaJa, natürlich. Also Webseitenbesuche und Interesse der Leute bekommen und dass die dann auf unsere Webseite kommen, das ist natürlich das oberste Ziel.
TomWeil das Geile an Chefkoch.de ist, glaube ich, dass du nicht nur privates Publikum hast, also nicht nur Mami und Daddy, sondern ich glaube auch, dass tatsächlich viele Chefkirche da sind.
Bauchgefühl vs. Algorithmus – wie Content wirklich entsteht
ChristinaAh, super viele, ja, total. Also warum sollte man sich da auch keine Inspiration holen? Also klar, das sind nicht immer die richtig mega gestylten Bilder, aber auch bei den kleinsten Rezepten, wenn man gerade die sparen mit den Kommentaren, wenn ein Rezept viele Kommentare hat, lohnt es sich immer, die durchzulesen, weil dann sind ganz viele Hobbyköche oder auch Köche, wer auch immer da kommentiert, die sagen, ich habe bei meinem, bei meinem Risotto zum Beispiel, habe ich die und die Zutaten dran gemacht. Und so kommt man auch wieder auf weitere Ideen und weitere Inspirationen. Also wenn ich nach einem Rezept suche, gebe ich es auch ein und dann lasse ich mich erstmal berieseln. Und dann baue ich mir mein eigenes Rezept zusammen. Und da kommen auch, fließen halt auch Kommentare mit rein.
TomUnd hat das auch ein bisschen, ich sag mal, einen Hintergrund, einen wissenschaftlichen Hintergrund, sag ich mal. Weißt du, wenn du jetzt so ein Rezept machst, dass du sagst, es muss ja am Ende auch funktionieren irgendwie. Also sagst du ja, okay, wir probieren das erstmal aus oder oder wie muss man sich das im Daily Business vorstellen? Stehst du da in einer Testküche oder wie bis das Rezept online geht?
ChristinaJa, eigentlich schon. Also bei manchen Sachen bin ich mir schon sehr klar, vornherein, im Vornin, wie heißt das? Vornerein rein. Von vornherein. Von vornherein klar, dass das funktioniert. Bei manchen Sachen weißt du. Und bei anderen Sachen, wenn du jetzt genau die Temperatur nochmal sehen willst, bevor der Dreh zum Beispiel aber mal zu lang wird, testest du das vorher. Aber eigentlich, man hat ja mittlerweile auch so viele Sachen probiert, da weiß man irgendwas zusammen schmecken könnte.
TomUnd das ist ja für dich, ich sag mal, wirklich eine schöne Situation. Das heißt, du hast das Grundrauschen, hier ist es da, da bist du wahrscheinlich auch dankbar und demütig, dass du das machen darfst. Absolut, das ist ein super Job. Jetzt gehen wir aber mal in das Jahr 2017 zurück. Mama geworden, du weißt, okay, ich muss jetzt vielleicht auch was ändern in meinem Tun, in meinem Machen und Tun. Und dann entdeckst du für dich Instagram wieder, glaube ich. Du warst ein bisschen raus aus dem ganzen Social Media game, hast es mal wieder probiert, hast du wieder gelöscht, hast wieder so On-Off-Beziehungen mit einem Social Media.
ChristinaIch bin echt begeistert. Du hast recherchiert.
TomDas sagt man mir nach. Aber jetzt ist ja das Interessante, was hat dich dann getriggert und wie wurden so diese, die standen ja nicht Schlange wahrscheinlich von Anfang an und haben gesagt, hier geile Idee, du hast jetzt 800 Follower, schick dir mal fünf Weinflaschen hin und du machst das. Hol uns mal ab, wie ging das los? Der Hintergrund meiner Frage ist, ich hoffe heute, dass überdimensional viele Mädels zuhören und dass die auch, wenn die sich nicht sicher fühlen und bevor sie nicht falsch verstehen, im Mediamarkt an die Kasse gehen. Ich will auch, dass du die ein bisschen inspirierst, weißt du?
ChristinaJa, ich glaube, man muss vom Typ her sollte man offen dafür sein und auch sich gern mit Menschen unterhalten. Und mir ist es egal, ob von woher, wie und was auch immer, aber ich finde, der Austausch Menschen, der bringt einen extrem weiter, weil er immer halt einen total inspiriert. Und ja, ich bin ja auch gerne auf Messen unterwegs. Also irgendwie lag mir das schon immer, dass ich Lust habe, mich auszutauschen, Leute kennenzulernen, coole Leute kennenzulernen, welche, die mir voll, wo ich schon direkt wusste, so, oh nee, das passt gar nicht, mit denen habe ich leider nichts mehr zu tun, aber dieser Austausch, den fand ich schon immer toll. Und als ich angefangen habe, wie du schon gesagt hast, ich habe mich ein paar Mal bei Instagram dann wieder abgemeldet, weil man, es ist ja schon eine Gewohnheit, ne? Man guckt jeden Tag rein und so weiter. Und da hatte ich so einen inneren Kampf, will ich mich wirklich dem hingeben oder nicht. Und dann habe ich aber irgendwann gemerkt, boah, das sind richtig viele Leute, die sich mit dir übers Kochen unterhalten. Und zu der Zeit haben sich gar nicht viele, und ich war ja schon dann über die Schwangerschaft hinaus und davor sechs Jahre aus dem Kochbusiness raus. Da waren nicht viele, die sich mit mir über Essen unterhalten haben. Und das war der Punkt, dass ich gesagt habe, boah, ich gebe Instagram sowas von einer Chance, weil auf einmal sprechen alle über Kohl, Rindfleisch, Grillen, Kochen, was auch immer. Und das fand ich so toll. Und deshalb bin ich dabei geblieben. Und hab dann immer mal ein paar Fotos hochgeladen und.
TomOkay, Frage.
ChristinaJa.
TomFotos hochgeladen. Jetzt sagen ja viele, ich könnte das nicht mit dem iPhone hier. Meine Fotos sehen scheiße aus. Deine Fotos sehen traumhaft aus, deine Videos sehen gut geschnitten aus. Hast du das irgendwie im nochmal ein Studium gemacht? Hast du Mark Zuckerberg angerufen?
Alltag zwischen Küche, Kamera und Chaos
ChristinaHast du es selber angeeignet? Ich habe tatsächlich bis jetzt noch nicht ein Buch gelesen darüber. Es gibt ja so goldene Regeln für Foodstyling oder auch für den Schnitt. Ich habe einfach gemacht. Einfach so, wie ich dachte. Weil du kannst, du kannst natürlich immer mal rechts und links gucken, aber es muss halt immer alles zu dir passen. Und dann ist es auch das Einfachste, wenn du einfach mal auf dich hörst. Letztendlich war mein Ratgeber immer mein Bauch. Wenn ich ein Foto gemacht habe, dachte ich mir, manchmal denkt man, dann klappt es nicht sofort, obwohl die Fotos bei mir eigentlich sehr schnell funktionieren. Irgendwas stimmt nicht. Und dann schiebe ich was, tausche ich was aus von der Farbe aus und dann sagt mein Bauch mir tatsächlich, das ist jetzt geil, das Leben war. Und mein Bauch war immer der Richter, sozusagen. Der hat mich komplett immer gelenkt. Und wenn das Bauchgefühl nicht stimmte, dann habe ich es auch gelassen.
TomAber wer hat dir das Handwerk beigebracht? Du dir selber. Ja, würde ich sagen. Und was arbeitest du? Wenn du jetzt mit dem Handy schneidest, hast du oder hast ein Computerprogramm, machst du mit DaVinci, machst du mit CapCut. Mit was arbeitest du?
ChristinaMit InShot. Eigentlich schon seit Jahren. Mit Inchot? Ja.
TomAuch die Videos.
ChristinaJa.
TomKrass. Ja, die erste, die treffen mit Inshot arbeitet. Weil das schon so ist. Ich habe auch Inshot. Aber ja, das ist. Aber hoffentlich trennte ich denen jetzt nicht zu know. Das ist vielleicht nicht das Modernste.
ChristinaJa, das kann. Ja, das kann natürlich sein. Ja, ich bin da auch manchmal ein Gewohnheitstier. Ich wollte zum Beispiel auch mit Premiere wollte ich schneiden. Ja, genau. Das habe ich auch bei Chefkoch probiert. Und aber wenn du da. Also Zeit ist Geld, ne? Und wenn du da. Wenn du drin bist, bist du drin. Ja, dann bist du drin. Aber es dauert halt. Und wenn ich jetzt auf meine Selbstständigkeit, ich mache es ja selber, die Sachen. Und es ist so vielseitig, dass ich halt, das dauert echt lange, bis ich mich dann auch an ein neues Schnittprogramm gewöhnt habe. Und deshalb, ich kann ja mittlerweile auf dem Klo die Dinger schneiden. Blind. So ungefähr.
TomLiebe Zuhörenden, 70 Prozent meiner Reels.
ChristinaNe?
TomIst so.
ChristinaOder das Besuch da, also nur mal unter uns, das Besuch da. Und du weißt ganz genau, du hast noch Material auf dem Handy und das möchtest du schneiden. Ja, Leute, ich gehe mal ganz kurz auf Toilette. Das hat aber lang gedauert. Ja, heute war ein bisschen echt schon klar. Gerade dann, wenn sie es anders von dir gewohnt sind.
TomUnd dann kommt ja noch die Idee.
ChristinaJa, genau, das muss nochmal. Dieser Übergang. Ja, genau.
TomBei viel Jünger.
ChristinaJa, aber das geht einfach so schnell. Viele, die damit anfangen, sagen: Ja, das ist gerade schnitten. Aber das ist so drin einfach mittlerweile. Wie alle Handschläge, die ich tue, die weiß nicht, die sind einfach so drin und ich weiß direkt meine Abfolge.
Tom2017 hast du angefangen. Jetzt muss ich nochmal kurz den Namen spicken. Das nannte sich Farbbechos Cuisine.
ChristinaBoah, aber total falsch, ne?
TomKomm, probier's nochmal. Farbbechos.
ChristinaJa?
TomAber du merkst, das ist kompliziert.
ChristinaBoah, ja, einfach.
TomLöffel und Licht ist viel geiler.
ChristinaJa.
TomOkay, eigentlich wollte ich jetzt die Frage sagen, warum Löffel und Licht? Warum hast du umgebrandet? Wegen dem Namen? Ja, hab ich.
ChristinaAlso Farbbecher ist Cuisine, willst du das wissen? Also, Mann ist Halbfranzose. Wir sind öfters in Frankreich, deshalb Cuisine. Und da habe ich angefangen wieder zu kochen. Da hatte ich die Zeit und so weiter. Und Becher, klar, mein Name, mein Nachname und Farbe, da wollte ich total kreativ sein, Farbe steckt ja in jedem Bild, in jeder Aufnahme, überall wo du hinschaust, ist überall Farbe. Und deshalb dachte ich, das ist so bahnbrechend. Farbbechers Cuisine. Weiß nicht, vielleicht fünf Leute haben es geschafft, den Namen auszusprechen. Und auch wenn ich mich vorgestellt habe, das war dann eher so, hä? Aber ich fand den Namen irgendwie cool und deshalb habe ich den auch erstmal gelassen. Hab dann auch nach ein paar Jahren später auch mal so zwischendurch gefragt in der Story: Hey, was haltet ihr denn davon, wenn ich mich umbenenne? Und alle, nein, du bist Frau Farbbecher, das ist dein Name. Also wurde ja teilweise dann angesprochen von Kollegen und Kolleginnen. Und da habe ich gesagt, lässt es. Ja, aber irgendwann habe ich es dann doch.
TomGenau. Und jetzt kommt noch was mit dazu, was glaube ich auch noch nicht so lang her ist. Du hast jetzt dein erstes eigenes Studio. Über die Jahre hat sich ganz viel angesammelt bei dir. Logisch kennt auch jeder, der das macht. Und jetzt hast du dein eigenes Studio. Und jetzt mach mal den kleinen Werbeblock, den gönne ich dir jetzt Löffel und Lichtstudio. Wie muss man sich das vorstellen? Wie arbeitest du da? Was passiert da? Wie sammelst du die Ideen und was ist, jetzt gehen wir mal raus, dass der Chef koch.de gesagt, sondern wirklich auf Löffel und Licht. Was ist das? Was kann ich mir darunter vorstellen und wo kann ich dich dann auch mal buchen oder was kann ich mit dir dann anstellen?
Tools, Apps & Hacks – so produziert Tina ihren Content
ChristinaAlso zum Buchen ist es ja nicht ortsgebunden. Also ich bin nicht ortsgebunden, sondern arbeite ja auch auf Messen schon mal und so. Deshalb ist da Löffel und Licht mein Fotostudio, Kochstudio, Food Location, den ganz genau den Namen habe ich noch nicht gefunden, aber es ist, ich habe eine Showköche da, wo man, wo ich meine Rezepte drehe. Dann habe ich einen Fotobereich da, ich habe mein Büro da, ich habe einen Raum, das war früher mal ein Getränkekühlhaus, wo meine ganzen Props stehen. Wie du schon gesagt hast, ich habe echt viele, viel Equipment, also viele, viele Tedder. Dann habe ich das große Glück, dass ich da auch eine ganz lange Tafel drin habe, wo halt kleine Events stattfinden. Ich hatte jetzt vor ein paar Wochen mein erstes Afterwork-Event. Das war also eigentlich Trinken und Malen war das Motto. Und es war super schön. Also es ist irgendwie so multifunktional. Und was ich vorher halt alles zu Hause gemacht habe, kann ich jetzt komplett dort im Studio machen. Das heißt, ich produziere da meine Rezepte, ich fotografiere dort für Kunden, nehme Videos natürlich auf, arbeite da natürlich auch an meinem Foodblog, der ist ja auch immer noch, wird immer schön gepflegt. Also dort kann ich mich einfach so super gut konzentrieren. Vorher konnte ich nicht so wirklich meinen Kopf so auf Feierabend stellen. Und durch die Location ist das, habe ich es fast gemacht.
TomDas ist auch nicht in deiner Wohnung.
ChristinaNee, nee, nee, ist außerhalb.
TomDu gehst auf Arbeit sozusagen.
ChristinaIch gehe auf Arbeit, ja.
TomUnd da hast du dann alles, da ist auch dann, und wenn du weggehst, bist du auch zu Hause dann. Und nicht mehr, also meistens. Ja, ja, genau. Aber okay, gedreht wird im Studio und nicht mehr in der Heimküche.
ChristinaGenau. Also seit diesem Jahr. Und das war wirklich komisch, weil ich gar nicht wusste, wo sind jetzt Schüsseln, wo sind die Töpfe so ungefähr. Ich musste mir das, ich sag immer, ich habe mich gefühlt wie so eine alte Frau im neuen Supermarkt. So, oh, wirklich. Also am Anfang dachte ich so, es ist das Richtige. Aber es ist einfach nur, weil es ungewohnt war. Weil zu Hause weißt du ja, kennst du jede Schublade? Und das ist da ein bisschen schwieriger, aber jetzt mittlerweile. Ich freue mich immer total. Freitags ist mein freier Tag sozusagen. Da freue ich mich immer dann, welche ich produzieren kann und oder auch einfach die Ruhe habe, so jetzt ist es halt zum Brainstormen, wenn ich für einen Kunden was vorbereite, Rezeptideen für einen neuen Drehetermin oder so. Also das macht riesig Spaß.
TomAber in Leepstudio benutzt du das auch für Chefkoch?
ChristinaIch bin da schon mal, wenn ich Homeoffice mache und arbeite am Laptop, dann bin ich auch da.
TomJa, aber die Videos, die auf Chefkoch kommen oder wo auch immer sind.
ChristinaAchso, nee, die werden immer bei Chefkoch. Die werden bei Chefkoch geführt.
TomDas sind dann doch wieder zwei Verschiedene.
ChristinaAber ich könnte. Also ja, ja, da ist Chefkoch total entspannt.
TomAber für wen, wenn du jetzt deinen eigenen Content produzierst, Bürffel und Licht, für wen machst du das? Kannst du da mal zwei, drei Namen nennen, dass man sich da mal eine Vorstellung hat, für wen du das produzierst oder wer so deine Freunde, Kunden sind?
Kreativität unter Druck – wenn der Kopf leer ist
ChristinaAlso, ganz neu ist jetzt wieder dazugekommen, ich muss sagen, wieder, weil ich den Kunden schon mal hatte. Römertopf, kennst du bestimmt, die Totöffel, ne? Dann ist es Camping Gas, das ist einer meiner ersten Marken. Dann produziere ich für Hardcorn-Gewürze, die aus Müder am Kerlich. Und witzigerweise, die, die bei Dort im Marketing arbeitet, mit ihrem Vater war ich in Maria Lach und der war Kellner, also im Service war der und ich war in der Küche. Und wir haben uns dann irgendwann Jahre später unterhalten und dann sagte sie, yeah, mein Vater. Ich so, wer ist das? Und dann sieht man mal wieder, wie klein die Welt ist. Und das ist einfach so geil. Und direkt hast du auch ein anderes Gefühl irgendwie. Ich muss sagen, den ersten Kunden hatte ich, das war Arsa Selection, und da war ich durch einen Begab, ich weiß nicht, woher ich den kennengelernt habe, der hatte aber irgendwie mit Spirituosen was zu tun gehabt. Und der hat so gedacht, Tina, willst du nicht im Maritim in Köln zu so einem Brand Ambassador-Ding von Essex? Essig sagst du ja auch was. Und ich sehe, ja, alles klar, und die Karten waren wohl schweinenteuer und ich bin da so duftig hin. Und dachte zuerst, okay, das wird jetzt ein sehr gähnder Vortrag, aber was Essex damals schon geschafft hatte, diese Ambassador zu kriegen, die ja auch schon auf der Hochzeit haben die die Schuhe ja angezogen, fand ich einfach großartig und spannend. Und dann war ich auf der Toilette und dann kam dann ein Mädel raus. Ich so, boah, ist das nicht ein geil Vortrag? Ach, richtig, richtig cool. Und sagt sie, ja, finde ich auch. Und ich bin auch gleich auf der Bühne. Ich so, oh, was machst du denn? Ja, ich arbeite bei Azas Selection. Ich so, ja, cool. Und dann sagt sie, ja, was machst du denn? Und ich hätte das so grob weg, das, was ich mache. Und ja, da sollte man uns doch mal unterhalten. Wo sitzt du denn? Ja, er saß vor mir direkt. Aber solche Sachen einfach, das ist vielleicht auch eine Einstellungssache, dass wenn was Schönes, kann man das auch mal sagen. Absolut. Und riesgrämig ist die ganze Welt sowieso schon. Also lieber mal was Positives, äh Positives raushauen. Und ja, zwei Wochen später kamen die LKW-Dadungen an von Tellern und da habe ich damals noch mit Handy fotografiert. Und Asa hat damals schon meine Bilder abgenommen, dann wurden es halt irgendwann dann professioneller und dann auch mal Videos. Und das fand ich total schön. Aber so habe ich Leute, ich bin nie auf Akquise gegangen, weil ich hatte ja mal einen Blog, den ich befüllen wollte und es war nice to have mit Kunden, aber ich wusste doch nicht, dass man sich damit selbstständig machen kann. Ich wusste dann nicht immer, wie läuft denn da der ganze Hase? Und ich hatte nach, da war ich auf einer Messe und hab bei einem Stand bei Sidney und Francis, kennst du den Sidney und Francis? Habe ich den ganzen Stand durchgefuttert. Und ich war in der Zeit in der Grillbranche viel unterwegs, weil ich das sehr interessant fand. Ist ja mal auch wieder eine ganz andere Sparte, ob kochen oder grillen. Das sind ja zwei Paulen. Und hab dann auch alles durchgefuttert von Moink Balls mit Pult irgendwas. Und da war ich mit meinen Grilljungs, so nicht so, war ich dann auf der Spoh gab und hab halt diesen Stand leer gefuttert, weil ich überall das probiert habe und hab dann mit dem Chef, ich wusste bis dato ja nicht, dass Thomas da der Chef ist, hab dann so, ja, oh, das würde ich damit machen und damit machen. Und da habe ich den Abend bei der Party wieder getroffen, da bei der Barbecue Night, bei dem ich wirklich jedes Jahr bin, weil das so geil ist. Und da sagte er zu mir, Tina, wir müssen mal einen trinken gehen. Ich will mit dir zusammenarbeiten, du bist eine coole Socke. Drei Tage später hatte ich den Instagram-Account und dann habe ich den, war ich auf einmal Social Media Managerin und damals wusste ich ja gar nicht, wie das heißt. Und da sind die Sachen gekommen. Also es ist einfach, weil man mit den Leuten spricht. Und auch mal Danke und Bitte sagen. Ja, genau. Und das wertschätzend ist. Ich finde auch, dass du auf Augenhöhe mit allen bist. Das ist wichtig. Das ist nicht nur bei Kunden so, sondern du musst ein Gespür dafür haben, was braucht der Kunde. Und wie kann ich dem Kunden helfen, dass er halt die Ziele auch erreicht. Aber natürlich mit meiner Art. Also ich lasse mich nicht komplett verstellen, aber ich finde, man muss dann so die Köpfe zusammenstecken und als Team zusammenarbeiten. Und so ist es auch, was Augenhöhe betrifft. Man bekommt dann natürlich öfters mal Nachrichten, auch so bei Instagram. Und ich finde, man sollte halt jeden damit, wenn es natürlich, wenn es ein Essensthema ist, da ist es egal, ob der jetzt die Person dann null Follower hat, 85.000, 300, 100.000 oder was auch immer, aber die Wertschätzung, die muss da sein. Und man darf halt nie vergessen, jede Person, die da bei Instagram ist, da muss nicht jeder so hinterher sein und ich will ganz viele Follower, aber die arbeitet ja auch irgendwo. Und dann brauchen die in dem Laden auf einmal brauchen die jemanden, der Foodfotos macht. Und dann sagt diese eine Person, die mich angeschrieben hat wegen einer Hühnersuppe zum Beispiel, ich kenne doch da jemanden. Und das ist einfach, also das ist Freundlichkeit, kostet überhaupt nichts. Und da kann so schöne Sachen draus entstehen. Und wenn man sich ja noch versteht, dann macht es natürlich, boah, machst du Spaß.
Foodtrends & Social Media – was funktioniert wirklich?
TomGibt es auf der Messe immer einen schönen Spruch: Never judge a book by his cover. Oh, das ist auch aus dem Song, oder? Das ist aber wirklich so. Ja, das stimmt. Da kann manchmal der Punk vom Herrn vor dir stehen und das kann der CEO von irgendwas werden oder sein. Ja. Das geht es nicht. Abwerden, das ist eine ganz wichtige Sache. Es ist natürlich die Frage: du, Instagram, Instagram, Instagram, du hast zwei Accounts. Und warum, ist keine Frage, sondern Vorwurf. Warum? Warum leistest du dir zwei Accounts? Warum gibt es den Christina Becher-Account und den Löfferin-Licht-Account?
ChristinaDas habe ich seit letztem Jahr. Und zwar, also um das mal nochmal vielleicht zu beschreiben. Also ich mache Foodfotografie, ich mache Video-Content, Social Media Betreuung, ich schneide auch selber für andere Videos. Ich habe aber auch meinen Foodblog. Und ich möchte ja, dass Leute auf meinen Foodblog gehen, löffelundlicht.de, damit die da meine Rezepte sehen. Und wenn dann den Namen einer hört, vergisst er den eh. Und also ich bin ja Christina Becher und ich habe mein Portfolio, sagen wir mal so, ist halt total bunt. Und mein Foodblog, da bewerbe ich oder da möchte ich die Sachen ausspielen, die zu meinem Account führen, also zu meinem Foodblog führen. Und deshalb habe ich einen Foodblock, Löffel und Lichtdee, und meinen, und meinen nutze ich einfach so als Spielwiese, weil ich. Das sieht man durch früh auch mal mit der Kaffeetasse. Ja, ja, genau. Also ich wollte mich, früher habe ich nur hoch, also gute Fotos hochgeladen und dachte so, weil ich wollte, dass alles perfekt aussieht. Aber ich erlebe einfach oder ich darf so geile Sachen erleben. Die möchte ich da auch mit einfließen lassen. Das soll ja, das ist ja meine Arbeit, das gehört ja auch zu mir. Und ich finde es so schade, wenn ich das dann verstecke, obwohl man da.
TomWeil es ja auch Leute gibt, die das interessieren.
ChristinaJa, genau. Und deshalb habe ich jetzt Löffel und Dicht den Account für auf meinen Foodblog. Der sollte immer dahin ziehen. Könnte ich natürlich noch ein bisschen mehr pushen jetzt so ein bisschen, aber ich muss halt die Zeit dafür haben. Ich habe ja auch nur zwei Hände, wie du gesehen hast.
TomDu arbeitest halt 30 Stunden voll. Du arbeitest ja 30 Stunden bei, hast ja einen Voll.
ChristinaJa, genau, aber ja, genau. Und dann Rest so viel wie ich kann, natürlich in der Selbstständigkeit.
TomDu hast das kurz bevor wir uns hingesetzt haben, zu mir noch gesagt, ne, man könnte ja auch mal drüber reden, du machst das jetzt sieben Jahre und hast, also andere würden sagen, Wahnsinn, 18.000 Follower. Es gibt aber bestimmt auch ein paar, die sagen, ey, die hat bloß 18.000 Follower. Wir haben ja alle dann Bums irgendwie, ne? Jeder denkt ja, oh geil, ne? Nochmal, der eine sagt, oh, 10.000 Follower, der andere sagt, oh, da habe ich fünf Follower bekommen, da habe ich über Nacht zwei neue gekommen, da sind wieder 20 weggegangen. Was sind deine Feelings dabei?
ChristinaMir wird wirklich öfters gesagt, warum hast du eigentlich nur 18.000 Follower? Und dann denke ich, du, ja, wurde vielleicht noch nicht gesehen oder was auch immer, aber ich bin da ehrlich gesagt total entspannt, weil Instagram ist eine wunderschöne Sache und ich habe wirklich tolle Leute dadurch kennengelernt. Den Tom zum Beispiel hier neben mir. Aber es ist nicht, es ist nicht alles. Ich habe ja verschiedene Baustellen oder Sachen, die ich ja anbiete und deshalb, ich kann nicht alles abdecken und ich möchte mich auch nicht dem Instagram so verpflichten, dass ich muss. Also bei mir kann man sicher sein, man sieht nur Content von mir, auch in Storys und so, wenn ich wirklich darauf Bock habe. Wenn ich da keine Zeit für habe, dann lasse ich das auch. Ich will diesen Druck nicht nachgeben, so von wegen, ja, du musst ja, weil. Du musst das jetzt. Natürlich, ich habe einfach auch nur 24 Stunden. Ich hätte natürlich gerne mehr und ich glaube schon, dass ich ein sehr, sehr aktiver Mensch bin und auch Knallgas gebe, weil ich das einfach so liebe. Aber nicht um jeden Preis. Also, bestes Beispiel, was mich direkt holt, natürlich meine Familie, wenn meine Familie mich raucht oder wir machen Familienzeit, das ist das Prio. Aber natürlich auch, wenn so meine Nachbarin kommt vorbei nach Tina, hast du mal eine Tasse Mehl, ja, und dann sind wir versackt mit einer Flasche Wein. Unprofichtig. Ja, ja. Dann ist halt diese Interwelt sowas von egal, weil es ist eine andere Welt. Es ist nicht die Realität. Und ich hab die ganze Zeit, die ich jetzt bei Social Media bin, das war, ist ja auch ein Lernprozess. Wie gehe ich mit Social Media um? Und ich hab für mich irgendwie, das war schon eine Achterbahnfahrt, muss ich sagen, weil manchmal ist dann schon wie so ein Junkie da und denkst, oh, ich muss produzieren und machen und tun.
Authentizität – warum „nicht perfekt“ gewinnt
TomUnd du denkst selber, hast du ein geiles Video hochgeladen, das muss jetzt durch die Decke gehen. Ja. Bleib zwei tausend Aufrufen hängen und dann denkst, ja, aber das ist ja einfach schlimm.
ChristinaAlso klar freut man sich und ich glaube, manchmal hat man auch so die Stellschrauben, aber einfach da entspannt mit umgehen, weil es ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist auch zu Hause auf die Inseln der Erholung finden einfach.
TomDu hast Köchin gelernt, du hast die Betriebswirte gemacht, du hast Hotelfachfrau gelernt. Das heißt, du hast ein großes Wissensspektrum mal gehackt. Ich stelle mir das so vor, egal wo du bearbeitest, die hätten dich überall reinsetzen können, weil du hast irgendwie, du konntest einen Teller tragen, du konntest auch was erklären, du hast den Dienstleistungsgedanken sowieso dann irgendwo reingepannt. Diesen Karriereweg, auch diese Motivation, was hat dir das, wo hast du denn den Weg nochmal hingefunden?
ChristinaAlso ich hatte echt die Schnauze voll, wirklich.
TomDas kann man festhalten.
ChristinaJa, auf jeden Fall. Also ich hatte dann, ich sage jetzt nicht welche, Betrieb ist ja komisch, aber da habe ich so gemerkt, okay, die, dadurch, dass ich halt, sag ich mal, vielseitig einsetzbar bin, so bezeichne ich das gerne, das wussten die auch und haben das dementsprechend auch gemacht. Und ich war halt damals auch noch recht jung. Also ich habe ja mit 16 die Lehre gemacht und dann alles aufgestockt. Hab ich auch. Nee, euch Pro. Yes, genau. Und hab dann einfach vielleicht auch mit mir machen lassen. Ja, die kann Caterings ausfahren, die kann das machen, die kann hier die Tagung um sechs Uhr morgens machen und dann schickst du sie abends um 22 Uhr nochmal da und da.
TomUnd dann schnellst du falls vielleicht noch aufschneiden.
ChristinaJa, ja, genau. Also so alles. Und ja, ist halt nicht immer alles so der beste Arbeitgeber. Und dann hatte ich da einfach die Schnauze voll und habe gesagt, das kann es doch nicht sein. Und dann habe ich mich beworben als Assistentin der Geschäftsleitung, bin aber dann nachher Assistentin der Vertriebsleitung geworden, Büro, Betriebseinrichtung, Haus. Und ja, da habe ich erstmal diese, du fängst um 8 Uhr an und um 17.30 Uhr Feierabend. Das war total krasse Welt. Diesen Bleistift hinfallen lassen, obwohl, ich habe dann gesagt, wir haben noch gar keine zwölf Stunden rum. Was ist denn los? Also ganz merkwürdig. Ich habe trotzdem viel da gearbeitet, aber ja, hatte da auch die Zeit, weil ich habe im Wuppertal gearbeitet und in Köln gelebt, in einer Fahrtzeit von mindestens einer Stunde bis anderthalb Stunden. Man kann sich übrigens super therapieren im Stau, dass du einfach sagst, die Termine ganz spät setzen und einfach sagen, okay, bleib cool, bleib cool. Und dann seitdem bin ich nicht mehr gestresst. Ich gucke einfach, dass ich mir, also das war eine Pufferlehre sozusagen, die ich dadurch erlebt habe. Auf jeden Fall habe ich auch dann, wenn ich zu Hause war, war ich auch nicht mehr am Kochen.
TomKompletten Break gemacht.
ChristinaKompletten Break und ja, gern gegessen, aber ich hatte auch dann abends keine Zeit zu kochen, weil ich eh so spät wieder zu Hause war. Also letztendlich ist es aber, das Kochen ist wiedergekommen durch meine Tochter im Mutterschutz dann. Die habe ich dann umgeschnallt und dann musste die mit Morkuchen backen, kochen. Ach, so eine witzige, die Story erzählt, ist das so witzig. Ich habe nämlich in zwei Wochen drehe ich ein Video, Schweinenacken mit geschmolzenen Zwiebeln im Brötchen, so ein Grillvideo im Machen. Ich liebe das einfach. Und da war ich, meine Tochter hatte die in der Trage vor mir und ist dann so ein Zwiebelbrötchen. Voll lecker. Meine Tochter hatte schon vor Klein auf schon mehr Haare, ne? Und dann abends dachte ich so, was riecht die denn so nach diesem Schweinenackenbrötchen? Da war doch noch eine Zwiebel in den Haaren. Das war so süß. Also ich fand das, ich liebe das einfach. Muss ich jetzt gerade mal erzählen. Ja, wir waren aber durch sie, bin ich da wieder reingekommen und auch Babynahrung und so weiter, habe ich dann selber gemacht, hab mich damit gesagt. Und ich hatte auch wieder Zeit zu kochen.
Community & Feedback – Fluch oder Motivation?
TomUnd wenn wir jetzt zum Kochen reden, du hast jetzt den Kühlschrank, du hast freie Wahl. Was triggert dich denn am meisten? Was kochst du gerne? Also mal unabhängig oder schon, nee, nicht unabhängig, das war es falsch, hätte ich jetzt falsch gesagt. Auch was zeigst du gerne am Kochen? Ist es eher vegetarisch Schiene, ist es die Grillschiene? Wo hast du schon? Hat ja jeder so seinen Bock. Also bei mir ist zum Beispiel Mexikanisch. Ich liebe Mexikanisch. Ich kann den ganzen Tag zeigen, wie ich Mexikanisch koche. Das ist so mein Trigger-Ding, ne? Wie schaut das bei dir aus? Gibt es da was?
ChristinaAm Anfang wurde mir von einer Bloggerin gesagt, Tina, du wirst deine Sparte finden. Ich suche die Sparte halt bis heute. Also ich kann sagen, was ich jetzt nicht so mag. Dann fangen wir mal so rum an. Ja, das ist wirklich einfach.
TomLass mich schreiben, Backen und Pastry.
ChristinaJa, teilweise. Also ich finde Teig schon ziemlich sexy, finde ich schon geil. Aber es kann ja auch ein Pasta-Teig sein. Wenn du da die richtige Konsistenz hast, ist ziemlich gut. Plätzchen.
unknownOkay.
ChristinaOh, ich hasse Plätzchen, Aussteck, äh, Ausstechplätzchen und dann mit dem Züsselzeugen klebt alles und alles stinkt nach Butter. Ich liebe eigentlich Butter. Ich kann aber den Geruch in der Bude von Butter nicht haben. Süße Butter. Das braucht kein Mensch. Und deshalb mache ich immer so den Anstandsplätzchen backen mit meiner Tochter. So für mich muss ja sein. Und dann reicht es aber auch. Da muss gelüftet werden. Es ist einfach ekelhaft. Aber ich esse auch jetzt wirklich nicht viel Plätzchen oder Kuchen oder sowas. Ich hilft die Dekormieren, wie so ein Kuchtstück zu kaufen oder so.
TomOkay, aber mach mal, was ist eingerichtet, was wir cool finden? Ich will jetzt nicht den Schweinennacken nehmen. Such mal irgendwas anderes aus. Was wird man jetzt via Video zusammen kochen? Mach mal einen schönen Vorschlag. Ah, Gulash. Gulash. Okay, Gulash ist ein geiles Beispiel. Mach mal noch, mach noch ein paar schöne Spätze dazu. Das finde ich ganz gut. Ja, ja, ja. Wie ist der Workflow? Du weißt jetzt, hast einen Auftrag, es wird Gulasch gekocht. Wie ist der Workflow? Schreibst du, guckst du das Rezept oder hast es im Kopf, gehst du einfach auf den Supermarkt, okay, ich brauche das, das, das, das und das habe ich zu Hause. Wie ist der Workflow bis hin am Ende das fertige Video?
ChristinaOkay, also es kommt natürlich immer darauf an, was für ein Kunde und was will er in den Fokus setzen.
TomDer Kunde möchte möchte den einzigartigen, das multifunktionelle Kochgerät, im besten Fall von MKN, Werbeblock, Werbung, möchte das natürlich im Fokus setzen, aber ihm ist ganz wichtig, dass das, was drin gekocht wird, zum, ich sag mal, als Triggerpunkt ist. Also es geht schon ums Gericht.
ChristinaEs geht ums Gericht, also das soll einfach geil sein. Genau, ja. Und weil das so geil ist, ist auch dann alles drumherum ziemlich geil. So sieht's aus. Okay, ich verstehe. Also wenn ich dann, ich hab doch sowas wie ein Kipper.
TomJa, wir nennen das Flexi-Chef, aber machen wir es schon, das macht's einfacher.
ChristinaGenau. Und da könnte ich mir halt so ein Gulasche sehr gut drin vorstellen. Ich würde, glaube ich, auf die Gewürze setzen. Ich habe, da gibt es auch schon ein Rezept bei mir auf dem Blog. Das ist mit Garamassala, glaube ich. Die werden angeröstet und dann gemörsert. Und das gibt einfach extrem viel Fugge. Blumen dann bei dem Goulas und du kannst es deutlich unterscheiden von normalem Goulas, das mit Rotwein, mit klassischen Sache gekommen.
TomDie Gedanken machst du dir vorher. So. Schreibst du dir das auf und gehst dann einkaufen oder kaufst das ein?
ChristinaAchso, ich schweife gerne ab, merke ich.
TomDeshalb bin ich ja da. Es muss ja einen Grund haben, dass es da Küchenschrankenhost hat.
ChristinaDu bist der Fänger, Tom. Also, Rezeptvorschlag und ich überlege dann, was könnte ich denn machen? Auf jeden Fall vielleicht was, was ich schon kann. Das ist natürlich nicht schlecht. Und dann, wie kann ich da einen besonderen Twist reingeben? Dann überlege ich mir, ah, das Gewürz könnte damit schmecken und wenn ich das drauf setze, dann wird das vielleicht auch gut. Und dann schreibe ich mir das zusammen und ich nehme mir natürlich auch bestehende Rezepte, so ein Gulasch-Rezept, einfach auch, hast du direkt in die Mengen zum Beispiel auch direkt da, und auch grob, was klassisch reinkommt. Und dann überlege ich mir, was könnte ich denn davon austauschen?
TomUnd wann überlegst du dir, wie kann ich das am besten in Szenen setzen, ins Bild? Ja, das kurz vorher. Aha, okay. Also das ist jetzt nicht, du denkst dann schon im Supermarkt, oh, das Fleisch muss jetzt aber so hier in der Größenordnung sein, damit ich das dann geil ins Video kriege. Nee, nee, das gar nicht. Das kommt dann wirklich mit dem Workflow.
Blick hinter die Kulissen – Aufwand vs. Wahrnehmung
ChristinaJa, also was wichtig ist, ist halt, dass immer frische Kräuter da sind und so weiter. Das macht ja, damit topft man ja alles. Aber ich überlege mir das Rezept, dann gehe ich einkaufen, dann wird das Rezept ausprobiert, korrigiere ganz viel, ich muss auch mal Sachen ausdrucken. Also so ein Rezept digital, das kann ich einfach noch nicht. Mir tut es leid für die Bäume, Entschuldigung, Bäume. Aber wirklich, ich kann es einfach nicht. Ich betreibe Greenwashing übrigens, damit meine Schuld ein bisschen minimiert wird. Auf jeden Fall korrigiere ich dann, passe dann noch was an. Meistens funktioniert es direkt. Oder man passt halt noch was an, aber es ist selten, dass ich das dann nochmal kochen müsste. Und ja, wenn ich das halt fertig gekocht habe, wenn ich vielleicht auch Video damit gemacht habe, dann vor der Endszene wird es fotografiert und dann und dann sehe ich ja schon die Farben, mit was habe ich das. Einfaches Beispiel wäre jetzt Römertopf. Da weißt du, du bist in den ernigen, hellen Tönen unterwegs und da weißt du schon, ich kenne ja auch mein Geschirr, gehe ich einmal durch.
TomBei dem Game wäre jetzt das schöne Display von Kippert, das Thema.
ChristinaJa, das war tatsächlich ein bisschen schwierig.
TomJa, schon, schon. Du hast dann diesen Blick drauf. Weil wer legt der Wasser auf dem Bär. Wenn man der Deckel automatisch aufgeht, das kann ich mir schon stellen.
ChristinaDas muss auch so schnell sein. Sonst spielt ja alles in den Wand oder Saft.
TomUnd dann ist das Ding abgedreht am Ende und dann setzt du dich ans Schnippeln ran. Ja, genau.
ChristinaIch mache Fotos im Kasten, dann die Endszene vom Video zum Beispiel, weil ich kann ja nicht in das fertiggestylte essen mit dem Oh, ist das lecker, ne? Ich muss dann Fotos machen.
TomDas Ende, oh, der Gulasch ist geil geworden. Ja. Oder ich mache heute den geilsten Gulash. Das kommt dann am Ende, am Anfang wieder.
ChristinaGenau, ich starte immer direkt rein ins Video. Genau. Ja, und dann wird geschnitten und die Bilder bearbeitet, formatiert und dann geht das abgelegt und dann zum Gründen. Okay.
TomIch habe es am Anfang gesagt, du warst ja in vielen Fernsehformaten auch schon unterwegs. Extrem viel. Wo, wo, wo, wo, wo, wo, aber was hat dir am meisten gefallen? Das ist jetzt auch wieder so eine blöde Frage von mir, weil du jetzt den anderen natürlich weh tust, ne? Wenn du das hast und so. Aber ist, ich habe mir ja einiges angeguckt im Vorfeld, wie du gemerkt hast. Ich hätte eine Idee, was dir am meisten gefallen ist. Aber ich bin mal gespannt, was du jetzt sagst. Wo hast du dich so.
ChristinaAlso um ganz auch sehr diplomatisch zu sein, ich finde, jedes Format hat einen gewissen Reiz, weil auch die Redaktionsteams, die Kameraleute, die sind halt alle unterschiedlich. Und du musst einfach ein gutes Bauchgefühl haben, ein gutes Feeling haben, damit alles dann locker und cool rüberkommt. Und dann kommt es auch immer darauf an, was ist denn für ein Format? Ist es ein Live-Format oder ist es was, wo du weißt, dass die Kamera oder das später geschnitten wird? Das sind auch nochmal unterschiedliche Ansätze, die einem halt weiterbringen, weißt du, die einen selber ja einfach, die das Ganze interessant machen immer wieder. Was richtig geil ist einfach. Ich hatte einen Dreh, da habe ich mich sowas von wohlgefühlt. Das war das erste Mal, glaube ich, wo ich dachte, ach, dieser war nett. Das war ich. Also ist das eingebildet?
TomNee, nee, nee, nee. Du hast da vorhin schon einen geilen Satz zu mir gesagt, du kannst über dich selber lachen und das finde ich sehr gestern.
ChristinaJa, ja, das ist ja so.
TomKudos gehen raus an Philipp Vogel, der sagt immer, wir sind seriös und nehmen uns nicht seriös. Sehr, sehr geiler Satz. Ja, das ist gut. Man kann doch mal über sich selber lachen. Man kann nochmal über sich selber lachen, wenn andere nicht lachen.
ChristinaViele Grüße an meinen Mann.
TomIst auch ein Trend. Ach, absolut. Jetzt habe ich nicht vater verloren.
ChristinaWir waren dran, ich gebe dir total gerne jetzt einen roten Pan. Welche Sendungen? Ich habe mich gemacht. Ja, welche Sendungen, ja.
TomDa hast du dich wohl gefühlt.
ChristinaJa, soll ich sagen, bitte? Einfach und köstlich. Wusste ich.
TomIch wusste, dass es einfach und köstlich ist, weil da hast du, du hast ja richtig gemerkt, da habt ihr euch auch gegenseitig die Bälle zugespielt. Er hat dich auch ein bisschen Hops genommen. Er hat so gesagt, da gab es so eine Stelle, wo, ich weiß nicht, Bruder, da gab es so eine Stelle, soll ich jetzt anfangen? Und er sagt so, ja, na klar, deshalb bin ich hier, ich habe Hunger. Und da hast du so richtig gemerkt, jetzt da bist du in deinem Element, ne? Ein blöder Spruch mal zwischen.
ChristinaAh, unbedingt, blöde Sprüche sind ganz wichtig. Und auch wenn die Kamera da mal aus ist, dich so an. Nee, überhaupt, ach, ganz ehrlich. Und selbst wenn man sie in den Finger schneid oder sonst irgendwas oder irgendwas anbrennt, ja, mein Gott, wem brennt denn nichts an?
TomJa, ist so, ist so. Also Fernsehen ist aber schon ein Medium, was dann, wenn du da unterwegs bist, was am Ende auf deinen Account, respektive auf neue Aufträge, auch wieder zurückspielt, oder?
Zukunft, Ziele & persönliche Learnings
ChristinaAlso es hat ja jetzt noch kein Kunde zu mir gesagt, also ich habe dich im Fernsehen gesehen und deshalb wollen wir jetzt bei dir buchen. Hab auch nicht so nachgefragt, aber meistens kommt ja sowas, wenn im Gespräch. Also es, je nachdem, wo es läuft, wann es läuft, dann macht sich das schon bemerkbar, auch so an den Followerzahlen. Das ist natürlich, manchmal weiß ich nicht, wenn irgendwas nochmal ausgespielt ist und dann denke ich so, wer hat mir den Follower gekauft? Und das ist dann manchmal ganz witzig oder ich kriege da ein Bildchen geschickt. Hey Tina, du hast wieder einen Fernsehen. Das ist wirklich richtig süß. Das ist wirklich richtig schön. Aber letztendlich, weißt du, es ist das, was ich am geilsten einfach auch in den ganzen Sachen, die ich mache, finde, ist, dass ich das so geile Sachen einfach erleben darf. Das ist, ich finde das so Wahnsinn, einfach. Ich hatte damit nicht gerechnet. Und ich finde das, ich freue mich so, also so ein buntes Leben an Projekten habe ich. Und wenn ich mal ins Gras beiße, also kurz vorher, wenn ich dann meinen Enkelchen dann davon erzähle, was die Oma so gemacht hat, ne, ich glaube, ich brauche nochmal ein Leben und das dann zu erzählen alles, weil das einfach so schön bunt war. Und was ich aber denen mitgeben möchte, ist, dass sie mutig sein sollen. Dass sie sich.
TomWas du nicht immer warst, ne? Nee. Das ist auch ein Satz von dir, du bist nicht selbstbewusst aufs Leben gekommen. Ja, ja, genau.
ChristinaJa, genau, also gar nicht. Und dass ich überhaupt die Kochlehre gemacht habe. Also die haben alle gesagt so, die? Und das erste halbe Jahr wollte ich ja, hätte ich am liebsten das hingeschmissen, aber mein damaliger Küchenchef, der war einfach grandios. Da werde ich nicht müde, das zu sagen, weil der hat mit 16 da so richtig so zu Wettkämpfen geschickt. Und ich habe ihn gehasst dafür. Und auch mein Postenchef habe ich auch gehasst. Und weil der immer so knickerig war und ich musste alles doppelt und dreifach sauber machen. Yes, also das ist einfach so geil, was hier so eine Kochlehre gibt. Ich bin so ordentlich einfach und so nicht überpingelig, aber ich bin einfach so, ich mag, wenn auch mein Desktop, du siehst zum Beispiel an meinem Desktop, wie geht's Tinas Hirn? Wenn da zu viele Dateien da rumpfliegen, wenn was nicht geordnet ist, dann finde ich mich auch gerade in der Phase. Und das stört mich ohne Ende. Und dann gibt es aber immer wieder wie so einen Reset-Knopf und dann wird alles geordnet und jetzt ist wieder alles gut. Auch mein Studio. Du bist Niesenblass. Ja, ja, genau. Das muss ordentlich sein. Und Vorbereitung ist die halbe Miete. Geh vorbereiter ein, dann musst du ja gar nicht so an dich so einschalten.
TomSchönes Beispiel. Nachhaltigkeit. Ich hole das jetzt ja einfach mal so raus, ne? Ohne da jetzt hier den Greenwash, Green, wir sind alle Bigo, essen nur noch Gras, Podcast rauszumachen. Du hast von einem Film mal gesprochen, der dich geprägt hat und der auch alles ein bisschen verändert hat. Ja. Und der dich nicht zur Vegetarier und Veganerin gemacht hat, aber der dein Gedankengut ein bisschen aufgeräumt hat. Vielleicht kannst du das nochmal hier im Küchenschnack wieder.
ChristinaJa, total gerne. Sagst du mir nochmal, wie der Film heißt?
TomHoly. Holy Kau, Holi, Holli, irgendwas.
ChristinaJa, ich hatte das mal auf meinem Blog, den, das ist das schon einige Jahre her, das war 2018, habe ich den geguckt. Und ich war 2018, da habe ich halt viel Bekanntschaft in der Grill-Szene gehabt und war da sehr viel unterwegs. Und wie ich ihm erzählt habe, ich wollte alles ausprobieren. Habe aber schon gemerkt, okay, das hat alles mit Fleisch zu tun. Es sind Massen an Fleisch, die dann auf Messen so verarbeitet werden. Es kommt überall ein Rock drüber oder auch Soßen teilweise. Irgendwie ist das, ist das schon sehr viel alles. Und dann hat ein Bekannter mir diesen Film empfohlen. Und dann habe ich den geschaut und da ging es halt darum, was halt Fleischkonsum, was das auf der Welt so hat, was für Auswirkungen das hat. Und dann auch auf den eigenen Körper hin und für die Zukunft und so weiter. Und ich weiß, mein Mann war nicht zu Hause und ich habe mir den Film angeschaut, hat mir noch so ein Bierchen hingestellt, hat ein Schinken da, ne, oder so Mettwurst oder so. Und hab dann gedacht, oh ja, okay, das passiert dir nicht, du isst ja so wenig Fleisch. Und das war auch alles im Maßen, ne? Und dann wurde das immer schlimmer. Und ich war nachher, ich saß da heulend, überall war Taschtücher, weil ich es nie greifen konnte, dachte ich, wie schlimm ist das eigentlich? Und Hand aufs Herz, ich habe auch nicht immer bei Metzger gekauft, ganz bestimmt nicht. Und da habe ich mir dann an dem Abend überlegt, okay, was machst du? Habe ich mir erstmal ein Schnapsglas mit rum hinter die Binde gekippt? Ich habe mich so dreckig gefühlt. Wie konnte es sein, dass du nicht drauf geachtet hast, was du da an Fleisch zu dir nimmst? Weil das kommt ja in deinen Körper. Das ist ja der einzige Körper, den wir nun mal haben, ne? Also bisher. Vielleicht wird es ja irgendwann anders, aber bisher nicht. Und da muss man schon auf sich aufpassen. Und dann hatte ich, ich weiß gar nicht, wie viele Frau Dere ich hatte. Ich habe zuerst, okay, du wirst jetzt Vegetarier und dann habe ich gesagt, nee, du nimmst das und probierst die Stimme, die du hast, dafür zu nutzen, dass die Leute mal nachdenken, wo sie ihr Fleisch einkaufen gehen. Und dann habe ich auch recherchiert, wo ich halt, wo ich hingehen könnte, wo ich gutes Fleisch bekomme. Und dann hat sich das irgendwie ganz schnell so ein bisschen angepasst. Also ich mache ja auch viele vegetarische Sachen, finde ich auch total geil. Und kann man auf dem Grill richtig geile Sachen machen. Also ich habe dann nachher so meine Balance gefunden, weiß auf jeden Fall, wo ich mein Fleisch herkriege. Und ja, das Mittelmaß, das haben viele Menschen vergessen einfach. Und das, ich sage immer, du kannst alles machen. Du kannst auch mal Drogen nehmen, aber alles in Maßen.
TomImmer mit ein bisschen Blick Sinn und Verstanden.
ChristinaJa, genau. Und dann ist das auch alles gut. Wenn das alle machen würden, ich glaube, da wären vielen geholfen.
TomJa, da kann man nicht viel dazu sagen. Das trifft genau auch meine Lebenseinstellung. Du musst nicht immer exzentrisch sein oder was? Ja, genau. Viele sagen, ja, das bist du ja beim Sport. Aber der Sport ist für mich ja auch der Ausgleich, der ist auch im Auftrag. Das ist mein Desktop-Aufräumen. Also das ist da, wo ich mich wieder, wo ich auch die Ideen sammle, wo ich dann so ein Podcast-Probe höre, wo ich auch für neue Kochgeschichten mich wieder neu inspirieren lasse. Und das ist geil, wenn man nicht hinfällt, ne? Beim Sport machen.
ChristinaJa, ich weiß gar nicht, was du meinst.
TomManchmal passieren halt Dinge, ne?
ChristinaJa.
Man kann jetzt machen was man will
TomChristina, wir bringen die ganze Sache jetzt, wir sind ja schon über eine Stunde wieder hier unterwegs. Wir wollen das nicht zu lang ausdehnen. Aber ich würde jetzt schon gerne nochmal zum, ich sag mal, bevor ich zum Kronenten end einlade, nochmal dich bitten zu sagen, eine kleine Laudatio zu halten. Oder so ein kleines bisschen die Motivation zu geben für alle Leute, die sich in so einer Situation finden, and sagen, ich habe jetzt keinen Bock mehr auf Abendsarbeiten oder ich habe keinen Bock mehr oder ich werfe von meinem Chef gestreitst oder ich habe das dritte mein Arbeitgeber gewechselt. Lass noch mal einen raus. Wie kann man jemanden motivieren, der sagt, bleib doch wenigstens diese brangetreu, unsere Gastrochbranche?
ChristinaYeah, es ist ja, man kann machen, was man früher niemals gedacht hätte. Also der Kochberuf, der ist also garantiert nicht immer einfach. Ganz bestimmt nicht. Aber es gibt mittlerweile, man kann man aus diesem Job so viele Sachen machen und man hat ja, man, man darf halt nie vergessen, wie kreativ man da ist. Und durch Möglichkeiten, durch Unterhaltung gibt es auf einmal dann Jobs, wie gesagt, die man am Anfang nicht für Möglichkeiten hat. Und da kann man trotz der Sache irgendwie treu bleiben und doch wieder anders reinkommen. Also ich glaube, Augen offen halten, mutig sein und miteinander reden. Und miteinander reden.
10 Fragen und Antworten
TomWeil ich sehe das auch so für diejenigen, eure Chefs da draußen, eure Betriebsleiter, eure Geschäftsführer oder was auch immer, die wissen ja, dass sich die Welt in Social Media und in anderen sichtbaren Medien abspielt. Die wissen aber selber manchmal nicht mehr, wie sie die Wiese bespielen sollen. Und wenn du dich da jetzt angesprochen fühlst oder wenn du, keine Ahnung, dich da rumswipst, egal ob auf dem Klo, auf dem Bett oder bei der Arbeit, wenn du dir Rezepte aussuchst und sagst, Mensch, das kann ich auch machen. Sprech doch mal deine Arbeitgeber an, dann mach das doch mal. Christina hat sich jetzt aus dem Grund selbstständig gemacht, das kann nicht jeder, kann sich nicht jeder selbstständig machen, muss ich auch nicht, ist auch ein langer Weg gewesen, muss man natürlich auch sagen. Aber vielleicht redest du mal mit deinem Arbeitgeber und sagst du, ich hab hier, ich sag mal, eine kreative Ader, ich habe eine Idee, lass mir doch mal drei, vier Bilder von meinem Rezept machen und halt doch mal die Kamera drauf, wenn ich hier koche und film das mal und lade es im besten Fall hoch, weil passieren kann da nichts. Wehtun tut es auch nicht. Im besten Fall kriegst du ein paar Rückenklopfer. Und das, glaube ich, ist ganz, ganz wichtig für alle, die da draußen sind und für diejenigen, die ja, ich sag mal, professionellen Content wollen, die dürfen dich gerne ansprechen. Ja, aber sowas, An. Deshalb, liebe Tina, jetzt machen wir mal den großen Samab und der große Summup beim Podcast Küchenschnack hat doch einen kleinen privaten Einblick. Das sind nämlich zum Abschluss immer die.
ChristinaLadies and Gentlemen, zehn Fragen, zehn Antworten.
TomJetzt bin ich gespannt. Deshalb geht's los. Frage Nummer eins. Das ist meine Lieblingsmusikrichtung.
ChristinaÄhm, Metal.
TomEcht jetzt? Aber ich habe mal gelesen, Country irgendwo. Ja, Country auch.
ChristinaJa. Ich bin, äh, Spotify sagt zu mir, ich bin eine Zwiebel.
TomHä?
ChristinaSo vielschichtig.
TomVielschichtig, ja. Okay, dann, ja, aber dann, ich habe Metal auf mein Herz tätowiert, dann musst du jetzt meine Band sagen.
ChristinaÄh, Volbeat zum Beispiel?
TomVolbeat.
ChristinaVolbeat mag ich eine. Ob man die jetzt in Metal schiebt, weiß ich jetzt nicht genau.
TomJa, ja, ja. Man sagt ja, er ist da Johnny Cash des Metals, ne? Frage Nummer zwei, das ist mein Lieblingsgeruch.
ChristinaÄhm, Samboka.
TomAlles. Okay. Frage Nummer drei, das ist der schönste Ort im Rheinland.
ChristinaNatürlich so die Eifel. Die Eifel? Ja.
unknownOkay.
TomWeil ich ja aufgewachsen bin. Und wo genau? Am Nürburgring. Am Nürburgring. Also du musst ja nur ein Ort raushauen.
ChristinaIch freue mich an. Neinbach bei Adena am Nürburgring. Also das ist vielleicht nicht der Schönste, aber der Schönste für mein Herz.
TomFür dein Herz, das ist doch schön. Frage Nummer vier. Warum grinst du so? Das ist mein Lieblingstattoo.
ChristinaBei mir?
TomJa.
ChristinaMeine Fische. Fische? Ja, zwei Fische.
TomSehr schön. Nummer 5, das ist die beste Kochshow, die ich mir selber, die ich auch selber gerne anschaue. Heißt das Kochduell? Also es gibt ein Kochduell. Ja, Kochtuell, glaube ich. Ist die Frage, ob du das Kochduell meinst. Ja, ich glaube schon.
ChristinaDa ist Wiki öfters die Kochtuell. Ja, Kochtuell. Das würde ich angucken.
TomDas ist schön die meistgegebene Antwort. Tatsächlich 95%. Kitchen Impossible.
ChristinaEntschuldigung.
TomEs ist schön, mal wieder einen neuen Input zu bekommen. Frage Nummer 6. Ich liebe diese Fragen, deshalb habe ich immer kennen. Dieses Account folge ich bei Instagram gerne, bewundere ich, inspiriert mich, was auch immer. Nenne einen Account, was du geil findest.
ChristinaIvan Pagel. Er ist Bistro-Leiter und Küchenchef im Frischparadies in Hamburg. Und Ivan ist einer der wenigen Köche, wo ich mir das Bild anschaue und die Caption lese, damit ich auch weiß, was er da wieder gezaubert hat. Einfach grandioser Koch. Ja, ganz viel Liebe für ihn.
TomOkay. Perfekt. Also ist mir jetzt gerade nicht präsent, finde ich geil, check ich aus. Frage Nummer sieben. Das ist mein Lieblingsrestaurant. Frische Paradies. Frische Paradies.
ChristinaAlso generell ein frisches Paradies in Hamburg, da wo Ivan kocht. Aber auch in Hürth gibt es ja auch das frische Paradies und da ist der Heiko. Da habe ich auch schon ein paar Mal mit dem zusammen.
TomFrische Paradies, für die, die es nicht wissen, das ist, ich sag mal, ein professioneller Supermarkt mit sehr, sehr frischen Produkten, von Fischfleisch. Und immer im frische Paradies drin ist ein kleiner Kochblock.
ChristinaGanz genau. Und die Atmosphäre finde ich einfach wunderschön. Das ist so, da verbindet man alles. Das ist toll.
TomSehr schön. Frage Nummer 8. Morgen geht es in Urlaub. Du fliegst, fährst in dieses Land am liebsten.
ChristinaFrankreich.
TomFrankreich?
ChristinaJa. Wohin? Nach Ananos-le-Bain. Das ist 40 Minuten unterhalb von Bordeaux. Bordeaux.
TomOkay, schön. Frage Nummer 9. Unterwegs auf der Autobahn oder wo auch immer der Heißhunger kommt. Bei diesem Fallsfoto wäre ich auch mal schwach.
ChristinaPommes dann eher. Pommes? Ja, oder Veggie Burger. Sowas in die Richtung. Ja, also muss nichts mit Fleisch dann übrigens sein.
TomUnd die letzte Frage. Wir gehen nach Köln in der Stadt und du kommst doch deiner fräulichen Neigung nach. Ein bisschen Shopping muss ab und zu gerne.
ChristinaWo geht die Tina hin? In die Gaststätte. Ich hasse, ich shoppe nicht so gerne. Nee, ich liebe es, wie heißt das nochmal? Amazon. Salando? Ne, Galeria Kaufhof. Also da lachen viele drüber, aber da hast du in einem Laden alles gebündelt. Ich hasse es, da noch hinzulaufen und dein. Deshalb gehöre ich zu denen, ja, okay, kauf das ein und dann gehen wir jetzt in die Kneiper.
TomDanke, dass du dir die Zeit genommen hast. Lass die liebenden Zuhörenden wissen, wo kann man sich mit dir vernetzen oder wenn man jetzt hier mal die eine oder andere Frage hat, wie kann man dich am besten erreichen, wo findet man dich im Netz?
ChristinaDanke dir übrigens für die Einladung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und freue mich auch, was alles rauskommt. Und ja, die Zuhörer können mich bei, am einfachsten natürlich bei Instagram, kristina.becher, finden. Und dahinterlegst du noch irgendwie, da kommt man zu meinem Foodblog löffelundlicht.de, auch die E-Mail-Adresse hinterlegt oder mich einfach anschreiben da. Das ist am einfachsten.
TomDas ist am einfachsten. Tina, ich habe ein Talent, ich kann in die Zukunft gucken. Und ich weiß, dass das nicht unser letzter Kontakt wäre. Ich sehe in meiner Welt dich irgendwann auf einer MKN-Bühne kochen. Mit dem Kipper. Mit dem Flagschef.
ChristinaFlexchef, okay, das ist ein Burchbist. Na, muss ja nicht der Flex-Chef sein.
TomWir haben ja wunderschöne Herde und was. Das wird passieren. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Und für alle die, die es bis hier in Ausgehalten haben und jetzt meine tolle Ableitung lieben. Ihr wisst ganz genau, wer es bis hierhin geschafft hat, der hat sich absolut qualifiziert, diese Folge zu teilen, zu liken, zu kommentieren. Am liebsten auf Instagram, folgt uns auf Spotify. Das ist natürlich das allerbeste und die oberste Prämisse, die Champions League, ist das zu kommentieren, weil das mögen wir alle. Hier waren wieder eine Menge coole Sprüche dabei. Das werdet ihr natürlich dann auch auf den Reels sehen, auf den Instagram-Seiten. Deshalb bleibt mir zum Abschluss nur zu sagen, bleibt kulinarisch, bleibt uns gewogen, und in zwei Wochen geht's in ein Hotel. Danke dir.
externDer Podcast Küchenschnack ist eine Produktion der MKN, GmbH und KG. In Zusammenarbeit mit Tom Klein. Executive Producer sind Corinna Dühl und Martin Ubel. Lineproducer sowie Audio- und Videoschnitt Jonathan und Tom. Die Produkt Production übernimmt Sarah. Für Redaktion und Marketing sind Mara und Patricia verantwortlich. Wenn dir der Küchenschnack gefällt, dann folge uns gerne auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube. Und natürlich freuen wir uns über jedes Like, jedes Abo und wenn du den Podcast mit anderen teilst. Danke fürs Zuhören, bis zur nächsten Folge.